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Um die gerichtliche Bestellung eines fremden Betreuers zu umgehen und sicherzustellen, dass im eigenen Sinne entschieden wird, sollte man beizeiten eine schriftliche Vorsorgevollmacht (§ 1901c BGB) verfassen.

Das Gesetz sieht vor, dass elementare Eingriffe in einer Vollmacht ausdrücklich niedergelegt sein müssen (§ 1904 BGB).

Jeder kann beispielsweise durch einen Unfall plötzlich entscheidungsunfähig werden.

Vermeintlich unkomplizierte Anliegen dürfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Datenschutzgründen nicht beantworten, da es sich um Auskünfte über Dritte handelt.

Wer sichergehen möchte, dass Angehörige oder vertraute Personen in bestimmten Fällen Dinge für einen regeln können, sollte über eine Vollmacht nachdenken.

Selbst der Ehepartner oder die volljährige Kinder können nur rechtsverbindlich entscheiden, wenn sie dazu bevollmächtigt wurden.

Jeder kann durch Unfall in die Situation kommen, persönliche Angelegenheiten nicht mehr erledigen zu können.

Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigt nach deutschem Recht eine Person eine andere Person, im Falle einer Notsituation (alle oder bestimmte) Aufgaben für den Vollmachtgeber zu erledigen. Der Bevollmächtigte wird zum Vertreter. Er entscheidet an Stelle des nicht mehr entscheidungsfähigen. Der Bevollmächtige kann sofort nach Kenntnis von der Notsituation handeln. Nur volljährige Personen können als Bevollmächtigte bestimmt werden. Eine Vorsorgevollmacht ist keine Patientenverfügung.

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